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Mama sein

Das erste Loslassen

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Diese Woche enden meine Semsterferien und mein Studium fängt wieder an.
Ich bin seit Mitte Juli nun zu Hause gewesen und habe es genossen, 24h Mama sein, 24h kein Gedanke an Abgabetermine und Lektüren.

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Zu der Erklärung: Den Großen habe ich direkt mit 5 Wochen bei meiner Mutter gelassen, sodass ich meine Schule beenden konnte.
Den Kleinen habe ich in der letzten Uni Woche des letzten Semsters bekommen und konnte die ersten 8 Wochen mit ihm und seinen Bruder in vollen Zügen genießen. Zwischen drin lag ich mit dem Wurm einmal für ein paar Tage im Krankenhaus.
Als das Uni Semster wieder anfing, habe ich ihn, mit der Erlaubnis der Dozenten, mit in die Uni genommen. Auch in dieser Zeit lagen wir ein weiteres Mal für eine Woche im Krankenhaus. Als die Semsterferien begonnen haben, mussten wir erneut ins Krankenhaus für ein paar Tage.
Und ich muss sagen, dass diese Phasen uns noch mehr zusammen geschweißt haben.
Ich klammer schon sehr an diesem Baby – aber ich glaube ich genieße es auch einfach, dass wir so viel Zeit zusammen haben. Ich bin jetzt zu 100% Mama. Und ich liebe es.
Bei dem Großen war ich eben nicht nur Mama und/oder Schülerin, ich war ein Teenie. Ich wollte, die Zeit mit meinen Freundinnen auskosten.

Jetzt, 5 Jahre später, bin ich reifer geworden und in meine „neue“ Lebensaufgabe reingewachsen. Ich bin sesshaft geworden und absolut zufrieden mit meinem „neuen“ Leben. Ich genieße das Mama dasein.
Wenn alles klappt, wie ich es mir vorstelle, wird der Wurm auch nicht in eine Krippe gehen. Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, dass der Rabauke von einer anderen und vorallem fremden Person betreuut wird.
Ich bin voll die Glucke geworden 😀

Ab dieser Woche bleibt er für ein paar Stunden bei der Oma. 2x die Woche.
Die Oma kennt er, die Oma ist ihm vertraut, die Oma schafft das. Das Baby wird es auch schaffen, da bin ich mir sicher. Aber schafft die Mama das? Bin ich schon bereit loszulassen?
Ich bin gespannt wie das alles klappt, vorallem mit dem Stillen – er wird noch immer Vollgestillt. Der Plan ist, dass ich ihn vorher und direkt danach stille. Im Notfall hätte meine Mutter gefrorene Muttermilch in der Tiefkühltruhe, sodass er diese aus einem Trinkbecher trinken könnte, wie gesagt, so der Plan. Und ich habe ehrlich gesagt ziemliche Angst davor.
Ich habe den Wurm bisher einmal alleine gelassen, ein 20-Minuten-Spaziergang mit der Oma, damit ich den Geburtstagskuchen des Großen fertig backen konnte.
Bei uns fängt solangsam aber sicher die Fremdelphase an. Die Phase kenne ich von dem großen Rabauken nicht, er war ständig überall und bei Jedem – meiner Mama, meinen Freundinen, Papa und die andere Oma.
Der Kleine mag nur zu Mama und dann lass ich ihn alleine. Mir geht es nicht gut damit. Ich hoffe der Rabauke merkt meine Anspannung nicht. Obwohl ich das Thema noch sehr gut verdränge und garnicht an Mittwoch denke.
Was mach ich, wenn das alles nicht klappt? Wenn er nicht alleine bleibt?
Fragen über Fragen. Gedanken über Gedanken.

WIE WAR DAS BEI EUCH? SEID IHR AUCH SO GLUCKENHAFT? FIEL EUCH DAS LOSLASSEN LEICHT?

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Ich werde euch auf dem Laufenden halten und erzählen wie es geklappt hat. Drückt die Daumen, dass vorallem die Mama die Zeit ohne ihr Baby übersteht 😀
Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in die neue Woche,

Eure Rabaukenmami

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  1. Pingback: Jahresrückblick 2015 | Rabaukenmami

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