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Langstreckenflug mit Kleinkind & Ankunft in Toronto

Es war endlich so weit. Unser Flug nach Toronto war zum Greifen nahe. Über 110 Tage haben wir die Tage gezählt. Unser Countdown lief auf unseren Handys. Und nun kam der Tag des Abflugs. Ich war SO aufgeregt. Ich, mit meiner großen Flugangst.
Unsere Koffer lagerten wir einen Abend zuvor am Frankfurter Flughafen bei der Gepäckaufbewahrung, damit wir am nächsten Morgen nicht in Herrgottsfrühe mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen fahren mussten.
So wurden wir um 7 Uhr von meiner Schwester gefahren, wobei ich ihr Auto fuhr. 😀

 

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Mit dem Kleinkind auf dem Rücken und das Handgepäck in den Händen ging es los. Wir holten unser Gepäck ab, schauten nach unserem Flug und gaben den Kinderwagen als Sperrgepäck ab und unsere Koffer*.
Nachdem wir unsere Original Tickets bekamen, die mir so verdammt wichtig waren :D, schaute der große Rabauke gespannt zu, wie die Koffer weg transportiert wurden. Die Aufregung stieg immer mehr. Wir verabschiedeten und bedankten uns bei meiner Schwester, schrieben ein paar letzte Zeilen in WhatsApp und gingen durch den Security Bereich. Wir haben gemeinsam beschlossen unsere Handys daheim zu lassen. Lediglich ein altes Aufklapphandy mit Prepaid Karte war neben dem Ipad und dem Laptop unser neuer Begleiter. Ein Experiment, das wir durchziehen wollen.

 

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Am Gate angekommen, zeigten wir direkt unsere Reisepässe und warteten am Fenster. Unsere Koffer wurden in das Flugzeug verfrachtet. Voller Spannung verfolgten meine Männer das Geschehen. So etwas Spannendes. 😀
Ich wickelte den Kleinen noch einmal, dann war es schon so weit. Wir durften nach dem Priority Gästen das Flugzeug, aufgrund von Kleinkindern betreten.
Das letzte Mal als der große Rabauke flog, war er 2 Jahre alt, er erinnerte sich absolut nicht mehr daran, er war richtig nervös und freute sich tierisch. Wir durften viele Fragen beantworten. Es war aber auch mein erstes Mal mit einem großen Flieger. Ebenso war das mein erster Langstreckenflug.

 

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Meine Panik vor dem Fliegen vergaß ich völlig. Ich hatte garkein Zeit darüber nach zu denken. Mit den zwei Rabauken hatte ich definitiv genug Ablenkung.
Wir bekamen leider keinen Platz am Fenster, dafür saßen wir in der ersten Reihe, direkt hinter der Toilette. Es war perfekt. Wir hatten viel Beinfreiheit und die Bildschirme waren nicht direkt sichtbar. Normal konnte man Nestchen an die Wand hängen, die für den kleinen Rabauken aber bereits zu klein waren.
Wir verstauten all unser Gepäck, richteten unsere Plätze ein, als auch schon der Flieger starten wollte. Und wie bereits bei unserem England Trip, verschlief der kleine Rabauke auch diesmal erneut den Start. Für mich persönlich, sehr entspannend. 😀

 

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Der große Rabauke beschäftigte sich selbst, mit einem Vorschulheft und später mit den Bildschirmen der Airline. Es war herrlich. Wir flogen mit Air Canada und die TVs waren wie kleine Tablets, mit Spielen, Hörbüchern, Filmen und TV Serien. Außerdem konnte man das Flugzeug und seine Flugstrecke die gesamte Zeit aus unterschiedlichen Perspektiven verflogen. Gegen halb 12, deutscher Zeit, gab es dann Mittagessen, wir waren bereits 1 1/2 Stunden in der Luft. Zum Essen gab es für uns Nudeln mit Tomatensoße und Kraut/Karottensalat. Mittendrin wurde der kleine Rabauke wach und wollte auch etwas ab haben. Es war eine Sauerei. 😀 Ich mit dem Kind auf meinem Schoß, versuchte ihm Nudeln mit roter Soße in den Mund zu führen, ich sag euch, recht viel landete davon nicht in seinem Mund. 😀 Irgendwie vergingen die 8 Stunden wie im Fluge. Wir näherten uns dem Ziel Toronto immer näher. Wir spielten miteinander, guckten aus dem Fenster, schauten einen Film, machten Vorschulübungen, erzählten und aßen. Der kleine Rabauke schlief mitten drin noch einmal und schon war es so weit: Wir mussten im Flugzeug noch einen Zettel für den Zoll ausfüllen und schon ging es in Landeposition. 5 Minuten vor Landung wurde der kleine Rabauke wach.

 

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Kurz danach waren wir in Toronto. Endlich. Ich hatte den Flug überstanden. Wie glücklich ich immer bin, wieder festen Boden unter meinen Füßen zu haben. 😀
Wir mussten einige Passkontrollen durchlaufen, Fragen beantworten, warum wir in diesem Land und wie lange wir da seien. Der Vorteil dadurch, wir mussten nicht an der Gepäckausgabe auf unsere Koffer warten, sondern konnten sie direkt mitnehmen. Wir gingen weiter zu Hertz und holten unser Mietauto ab. Einen SUV. Die Jungs waren begeistert! Ganz ehrlich, ich habe mir von Toronto mehr erhofft. Wir fuhren durch viele Nebenstraßen und die Stadt, aber mich sprach dieser Ort überhaupt nicht an. Mir war das alles zu kahl und total lieblos hingestellt.
Bis wir allerdings unser Hotel fanden, dauerte es gefühlte Stunden. Durch Demonstrationen in der Stadt verzögerte sich alles ziemlich lange.

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Am Hotel angekommen, waren wir wirklich erstaunt. Das Hotel war richtig schön. Wir hatten einen Blick direkt auf den Hafen Torontos.
Unser eigentlicher Plan, später nochmals in die Stadt zu gehen, cancelten wir. Die Jungs waren zu müde. Klar, nach deutscher Zeit hatten wir bereits 21 Uhr.
Der große Rabauke hatte riesen Hunger auf Nudeln, sodass wir im eigenen Restaurant des Hotels zu Abend aßen. Ganz oben am Dach mit rund um Blick über die Stadt. Der Ausblick war wirklich traumhaft.  Die Jungs freuten sich richtig, während des Essens den Schiffen und Flugzeugen beim Starten und „landen“ zu zugucken.

 

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Um 19 Uhr, 1 Uhr nachts nach deutscher Zeit, lagen wir bereits im Bett. Es ging nicht mehr. Wir waren fix und fertig. Der Tag war wirklich anstrengend und nervenauftreibend. Aber es hatte sich gelohnt! Die Jungs waren den gesamten Tag so lieb und brav, dass wir positiv gestimmt sind, dass der Urlaub ein Traum wird.
Trotz vieler negativen Kommentare, bin ich mir sicher, dass wir das Schönste und Beste draus machen. Wenn die Eltern während einer Reise entspannt sind, sind die Kinder es auch – ganz egal wohin und wie lange man reist!

 

Am nächsten Tag sollten wir uns schon wieder verabschieden, unsere Reise setzte sich fort …

 

Rabaukenmami Bild

 

* Der Eminent Koffer wurde uns von Kaufhof zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür 🙂