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Der Westen von Island. Vom goldenen Strand bis hin zu Wasserfällen.

Es hatte geschneit. Ganz wenig, aber es lag überall etwas Schnee. Als die Sonne so langsam aufging, gegen halb 9, waren wir schon längst fertig um hinaus zu gehen. Wow. Es sah so schön aus, mit dem See, der Sonne und dem fast wolkenlosem Himmel. Die Kinder hatten auch so viel Spaß draußen, mit dem Schnee und den Fußabdrücken, beide wollten garnicht ins Auto steigen.
Aber heute sollte unser letzter Ausflug stattfinden, der Westen. Ich hatte mir ein paar Ausflugsziele rausgesucht, die wir nun abfahren wollten.

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Für die Fahrt mussten wir durch einen Tunnel, der unter dem Wasser lag, das fanden die Kinder natürlich total spannend. Danach folgte eine Mautstation, 1000 isländische Kronen kostete die Einfahrt, 1000 isländische Kronen zurück.

Aber die Fahrt allein lohnte sich schon. Wir waren bisher nur im Süden von Island unterwegs und ich empfand die Seite im Westen als etwas schöner. Über all waren Vulkane, Seen und unglaublich viel Land. Wir mussten so oft anhalten und Fotos machen, selbst der große Rabauke stieg ständig mit aus und fotografierte mit seiner Kamera.
Zudem spielte das Wetter auch noch herrlich mit. Im Westen schneite es nicht mehr, hier schien die Sonne. Nicht einmal regnete es, als wir draußen waren.
Es war unglaublich, über all die Wasserfälle, an denen wir immer anhielten. Ich liebe das Wasser. Aber diejenigen, die meinen Blog schon länger verfolgen, wissen das. 😀 Denn irgendwie schreibe ich bei jedem Urlaubspost, dass ich das Meer so liebe, dass ich Wasserfälle so toll finde. Ja Wasser zieht mich magisch an.

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Iceland BildIceland Bildisland-10 BildNatur Pur BildHinter den Kulissen Blog Bild

In diesem Post gibt es nicht SO viel zu erzählen. Ich finde, die Natur und vor allem die Bilder drücken schon so viel aus.
So sieht es übrigens aus, wenn ich mal aus dem Fenster heraus fotografierte. 😀 Ich musste das einfach festhalten und wollte euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen geben. Wir nahmen zu jedem großen Ausflug kleine Lunchpakete mit, gepackt mit Toastbrot, Äpfeln, Getränken und Süßes. Diese aßen wir dann während der Autofahrt genüsslich im Auto.
Mir kam es vor wie bei einem Roadtrip, ich liebe ja diese Roadtrip Filme. So etwas sollte auch auf meine Bucket List.

 

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Unser erster größter Stop war der Kirkjufell Vulkan mit dem Kirkjufellfoss (Kirkjufellwasserfall). Unglaublich oder? Die Jungs hatten so viel Spaß am Wasser, auf der kleinen Insel und am Wasserfall. Mittlerweile sagt der Große ja immer ganz genau „Mama kannst du ein Foto von mir machen. Mama hast du ein Foto gemacht? Warte, ich muss mich anders hinstellen.“ Ein richtiges Bloggerkind eben. 😛

Nach dem Aufenthalt am Wasserfall ging es weiter zu einem der zwei Goldstrände in Island. Normal sind alle Strände komplett schwarz, aber es gibt sie, die goldenen Sandstrände. Wir haben uns ein wenig Sand von dem Strand mitgenommen und ich muss sagen, in der Flasche sieht er komplett schwarz aus. Schade, dass wir keinen schwarzen Strand mitgenommen haben. Auf den oberen Strandbildern könnt ihr den Unterschied aber schon recht gut erkennen.
Wir sind eine gefühlte Ewigkeit an diesem Strand geblieben, die Jungs hatten so viel Spaß dort. Obwohl es recht windig war, haben wir uns zwischen einer Klippe und einem riesen Felsen einen Platz gesucht und dort gespielt. Wir sind vor dem Wasser weggerannt, haben Namen in den Sand gestampft und haben einfach den Sand ins Wasser geschmissen.
Der Kleine war bereits 4x am Strand, aber ich hatte das Gefühl, dass er dieses Mal den Sand und das Meer viel mehr wahrgenommen hat. Der Große. :´(

 

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Unsere letzte richtige Station, war Djupalonssandur. Die Küste von Westisland ist bekannt dafür, dass noch vor einigen Jahrzehnten, Schiffe bei Unwetter an die Klippen gekommen sind und zahlreiche Besatzungsmitglieder starben. Das letzte Schiff, der englische Trawler Epine GY7, wurde 1947 gegen diese Klippen geschleudert, ein einziger Überlebende konnte an Strand gespült werden. Das Schiff und die restlichen Besatzungsmitglieder wurden einen Tag später an Strand gespült, jedoch konnten nur noch 4 weitere Männer lebend geborgen werden. Bis heute liegen die Überreste des Schiffs an diesem Strand, die mittlerweile als historische Zeugnisse dienen und nicht mitgenommen oder verändert werden dürfen. Gerade der große Rabauke fand das Thema wahnsinnig interessant und spannend. Er stellte sehr viele Fragen und wollte alles wissen. Da wird einem nochmal bewusst welche unglaubliche Kraft das Wasser hat.
Nach dem Stop an diesem Strand fuhren wir Richtung Ferienhaus. Auf dem Heimweg sahen wir noch die Lichter, des John Lennon Imagine Peace Towers, in die Wolken strahlen. Der Tower liegt auf Viðey einer kleinen Insel, die John Lennon selbst gehörte. Zum Gedenken wurde ihm dieser Tower gewidmet, der von seinem Todestag im Oktober bis zu seinem Geburtstag im Dezember in den Himmel oder in die Wolken strahlt.

Es war ein anstrengender, aber unglaublich schöner Tag. Die Jungs schliefen bereits auf der Heimfahrt ein, weshalb wir sie einfach nur noch schlafend ins Haus tragen mussten.

Ich finde selbst auf Bildern erkennt man die Magie Islands, oder?

 

Eure Christina Bild